Dienstag, 1. März 2016

Zuerst

(1) ... die Arbeit, dann das Vergnügen - so macht man das. ... der Andere, dann ich. ... das Dringende erledigen. ... das, das und noch das und dann aber ... 

(2) Doch es geht auch anders und das ganz gut. Und mit fortschreitender Übung immer besser. Dann bleibt der Reiserucksack zunächst unausgepackt und ich verschwinde erst einmal im Badezimmer, gönne mir eine Dusche oder ein Bad. Dann passt es auch einfach einmal, dass eine Freundin anruft - und ich mich von meinem eigentlichen Vorhaben einige Zeit abbringen lasse. Wenn doch viele Dinge anstehen - dann macht es mir meine 15-Minuten-Taktik  leichter und ich habe "Pflicht" und "Kür" gut vereinbart.

(3) Ich sorge für mich. Zuerst. Dann kann alles andere folgen. Vor allem: Gesundheit und Kraft. Aber auch: Das Vergnügen und die Arbeit. Kurz: Ein gutes Leben.

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Kommentare:

  1. Hallo Anja!

    Diese Problematik kenne ich auch - ist echt schwer wieder los zu werden.

    Natürlich geht es auch anders, und es passiert auch gar nichts Schlimmes, wenn man es anders macht

    Trotzdem hält es sich hartnäckig tief drinnen

    Danke für Deine Gedanken, die mich wieder einmal sehr zum Nachdenken angeregt haben!

    lg
    Maria

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  2. Gern geschehen, Maria!

    Viele Grüße,
    Anja

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