Dienstag, 8. März 2016

Sichtbar anders

(1) Den anderen ändern kann ich nicht. Mich schon. Aber auch das dauert. Und auf dem Weg dahin? Viele kleine Schritte. Die sind vor allem für mich sichtbar. Immer mehr bemerke ich jedoch, dass mein Handeln auch andere zum Nachdenken anregt ...

(2)  Für mein Patenkind bin ich "anders", da sie sonst niemanden kennt, der Tomaten auf dem Balkon wachsen lässt. Ich bin mittlerweile sehr geübt und schnell darin, zu sagen: "Ich möchte keine Tüte." Ohne eigenes Auto zu leben ist tatsächlich möglich. Meine Aufbewahrung für einen Unterwegssnack führte in der S-Bahn unlängst zu einem kurzen Gespräch mit einer Passantin, dass es wohl doch Alternativen zu Plastik gibt. Das Brötchen nehme ich mittlerweile gern "auf die Hand" und packe es anschließend in den Beutel, den ich immer dabeihabe. Zum Erstaunen des kleinen Tantenkindes backe ich auch Kuchen, wenn gerade kein Geburtstag ansteht.

(3) Kein großes Gerede über "warum", "wieso", "weshalb". Das Tun selbst bleibt meinem Gegenüber als eine Alternative zu dem ihm bisher Bekannten  in Erinnerung. Und das ist gut so.

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