Dienstag, 13. Oktober 2015

Von Pausen und so

(1) Wie wir uns beschäftigen können, wissen wir oft nur allzugut. Ob das im Einzelfall immer Sinn macht, ist noch eine ganz andere Frage. Wenn wir nicht aktiv dabei sind, dann lassen wir uns halt passiv berieseln. Doch gönnen wir uns noch Pausen oder haben wir dazu einfach gar keine Zeit?

(2) Die to-do-Liste ist endlos. Aber vielleicht läßt sich das ein oder andere streichen, worauf kann ich verzichten? Mal schnell unterwegs "was" essen. Du machst Dir gar keine Gedanken, was Du gerade gegessen hast, ob es Dir gut tut und Du davon angenehm satt wirst? Alles soll immer perfekt sein. Vielleicht reicht auch hier "ein weniger ist oft mehr"? Der Himmel ist heute strahlend blau. Hast Du das wahrgenommen? Du merkst, dass Deine Kraft physisch und/oder psychisch schwindet. Machst Du ganz normal weiter oder kannst Du innehalten und Dein Verhalten darauf neu einstellen?

(3) Ich habe erst auf die harte Tour gelernt, Pausen zu machen. ... und das Lernen hält bis heute an, wo ich mich darauf verlassen kann, dass mein Körper anderenfalls "aussteigt". Abwechslung von Aktivität und Passivität. Auf Pflichten Freuden folgen zu lassen. Mich an der frischen Luft zu bewegen, aber auch gern einmal die Füße hochzulegen. Mittagsruhe zu halten. Weniger zu tun und mich trotzdem wohlzufühlen. Das klappt nicht immer, aber immer öfter.

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Kommentare:

  1. Hallo Anja!

    Am Thema "Pausen machen" arbeite ich auch schon seit langem. Noch immer muss ich es mehr vom Kopf steuer als dass ich es spüre, wenn ich eine Pause brauche. Obwohl ich merke, dass es mir total gut tut, wenn ich es etwas langsamer angehe.

    lg
    Maria

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  2. Hallo Maria,

    es ist bei mir auch immer noch Kopfsache und hoffe sehr, dass sich das irgendwann noch ändert. Ich muss extrem aufpassen. Aktuell "hakt" es gerade wieder, der zweite - und jetzt auch noch relativ hartnäckig und unangenehme - Infekt binnen kurzer Zeit macht mir gerade zu schaffen ...

    Viele Grüße,
    Anja

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