Freitag, 9. Oktober 2015

Stationen

(1) Alles ändert sich. Das Leben. Du. Ich. Lebensverhältnisse. Lebensphasen. Prioritäten. Einstellungen. Und die Dinge um Dich herum? Werden immer mehr und mehr? 

(2) Die tolle Ledertasche aus der Oberstufe: Ich nutzte sie jahrelang nicht mehr, konnte mich nicht trennen. Aber auf was sollte sie immer weiter und weiter warten? Verkauft. Ich habe mir immer einen großen Esstisch gewünscht und ihn mir dann in meiner zweiten Wohnung zugelegt. Im Lauf der Zeit wurde er jedoch nur selten "voll" genutzt und so entschied ich mir für einen nur halb so großen. Jetzt passt`s und der alte war im Nu fortgegeben. In der Hochphase meiner Erkrankung habe ich mir einen neuen Holzrelaxliegestuhl für den Balkon angeschafft, superbequem, er tat mir gut. Drei Jahre später stand er jedoch meistens nur noch zusammengeklappt in der Ecke. Eine Entscheidung musste her und ich stellte fest, dass ich ihn hier und heute nicht mehr benötige. Jetzt hat er eine neue Besitzerin.

(3) Besitz sollte bestenfalls erfreuen und genutzt werden, nicht belasten. Nicht darauf warten müssen, dass er vielleicht, unter Umständen oder möglicherweise eines Tages wieder genutzt wird. Guck` was Du tatsächlich (noch) brauchst, das andere darf gehen. Und jemand anderem gern zu Diensten sein.

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