Dienstag, 22. September 2015

Wertvorstellungen

(1) Meine Erfahrungen der vergangenen Jahre haben mich geprägt. Verhalten verändert. Und das ist gut so.

(2) Impulskäufe, mal eben im Vorbeigehen oder weil etwas im Angebot ist: Gibt es so gut wie nicht mehr. Auch wenn ich keine Liste habe, auf der die Dinge erst 30 Tage stehen müssen, von denen ich denke, sie zu brauchen/haben zu wollen: Ich überlege mir gut, ob und was ich mir kaufe. Denn ich weiß, wie lange es unter Umständen dauert, diesen wieder - die Müllentsorgung mal außen vorgelassen - loszuwerden. Wenn ich dann kaufen will: Ich recherchiere, mache mich schlau, bin für ein gutes Produkt auch bereit, den entsprechenden Preis zu zahlen. Habe ich gekauft, so darf ich erwarten, dass das Neue die ihm zugeschriebenen Eigenschaften auch erfüllt und das nicht nur am ersten Tag sondern möglichst über einen langen Zeitraum.

(3) Genau diesen soeben abstrakt beschriebenen Weg bin ich auch mit meinen im Juni zugelegten neuen Sommerschuhen gegangen. Doch dann verschwanden Nieten, Laufsohlen lösten sich. Meine Beschwerde beim Verkäufer führte binnen einer Woche zur Erstattung des gesamten Kaufpreises. Wenn ich Qualität versprochen bekomme, will ich auch Qualität erhalten. Denn die habe ich schließlich bezahlt und werde dies auch in Zunkunft, sofern notwendig, erneut einfordern. P.S.: Die Schuhe durfte ich behalten und habe sie wieder nutzungstauglich gemacht. 

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