Samstag, 26. September 2015

Reduzieren

(1) ... nicht radikal auf 100 Dinge. ...nicht von heute auf morgen. ... ohne Dritte mit meinem nicht mehr Gebrauchten zu belasten. ... ohne etwas Brauchbares einfach so in den Müll zu "entsorgen".  ... wie ich es tue. ... auf meine Art.

(2) Das braucht Zeit, die manchmal endlos zu sein scheint. Wenn man, wie ich, schon einen langen Weg des Reduzierens hinter sich hat, dann sind es einfach nicht mehr die auf einen Blick großen Mengen, die man loswerden will. Und doch findet sich beim immer-wieder oder erneut-hinschauen das ein oder andere Ding. In der Addition ergibt sich dann, zumindest bei mir, doch wieder eine nicht unerhebliche Stückzahl. Dann heißt es: online inserieren und warten. Glaube mir, es findet sich irgendwann für einfach alles jemand, der das unbedingt braucht oder schon lange gesucht hat.

(3) Warum ich ein einzelnes Sonnenschirmunterteil in meinem Keller stehen hatte, weiß ich nicht mehr. Nach mehr als einem Jahr fand sich ein Käufer, der sein Glück kaum fassen konnte, weil es genau so eins war, wie er in verschiedenen Märkten in diesem heißen Sommer gesucht und doch nicht gefunden hatte. Oder die Studentin auf der Suche nach alten Keramiktassen, dafür quer durch Berlin fahrend, die freudestrahlend ein altes eigenes Urlaubsmitbringsel von mir entgegennahm, um damit in ihre erste Studentenbude einzuziehen ...

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