Samstag, 5. September 2015

Dinge, die ich nicht immerzu sehen möchte

(1) ... nicht alles, was meinen Alltag einfacher macht oder gar notwendig ist, ist schön anzusehen. Und/oder sieht nach Arbeit aus, die auf mich wartet. Staubt ein, weil es nur selten genutzt wird. Also: Raus aus dem Sichtfeld!

(2) Es hat ein paar Jahre gedauert, aber: Mein Bügelbrett passt tatsächlich in den Kleiderschrank. Während ich meine Buchsammlung entspannt im offenen Regal betrachten kann, ist meine umfangreiche Notensammlung besser im Flurbereich aufgehoben. Staubsauger & Co. passen in den Küchenschrank. Die notwendigen papiernen Unterlagen befindet sich ebenfalls in Ordnern hinter verschlossenen Türen. Und für den unvermeidlichen Wäscheständer habe ich im vergangenen Sommer auf dem Balkon endlich auch einen dauerhaften Platz gefunden, an dem ich ihn von der Couch und vom Tisch im Wohnzimmer aus nicht sehen kann. Zugleich steht er wettergeschützter als je zuvor. Und für beschmutztes Geschirr habe ich glücklicherweise einen Geschirrspüler ...

(3) Es hat sich für mich auf jeden Fall gelohnt, für diese Dinge einen besonderen Platz zu suchen. Denn manches lässt sich doch nicht so ohne weiteres "wegminimalisieren" und gehört zum Alltag (ggf. noch) dazu. Ich finde, so lässt es sich besser wohnen und entspannen.

mehr zum Thema: Alltag & Ordnung







1 Kommentar:

  1. !stimmt vollkommen, vor jahren hatte ich statt verschlossener schränke (mit ruhiger glatter minimalistischer front) nur offene regale.. alles war ständig sichtbar und forderte mich auf es zu betrachten und umzuräumen... ich wurde zunehmens nervös und unruhig. jetzt wo ich alles nicht ständig sehen muss , fühle ich mich ruhiger ausgeglichener, und muss auch nicht ständig alles abstauben. gruß marion

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