Dienstag, 11. August 2015

Gedanken über das Wetter

(1) Der Juni war heiß. Der Juli war heiß. Der August ist bislang auch nicht gerade kalt. Rekorde werden gebrochen. Dies lässt sich anhand der mehr als ein Jahrhundert vorliegenden Wetteraufzeichnungen nachvollziehen. Jetzt kann man das als Ereignis betrachten, das wieder vorbeigeht. Einige finden es sogar toll, endlich richtig Sommer.

(2) Aber ich mache mir darüber schon Gedanken. Ich habe mich in den vergangenen Monaten sehr ausführlich u.a. mit dieser Thematik beschäftigt. Für mich sind das untrügliche Zeichen des Klimawandels. Wenn ich aus meinem Fenster blicke, schaut es gerade schon so aus, als sei der Herbst da, so viel braune Blätter sind bereits von den Bäumen gefallen. Während wir Menschen uns - bei entsprechend vorhandenem Wissen, das in Taten umgesetzt wird - mit der Hitze irgendwie (noch) arrangieren können, kann es die Natur nicht ohne Weiteres. Pflanzen und Tiere sind dem jeweils vorherrschenden Klima sehr angepasst und weitaus weniger tolerant gegenüber den zunehmenden Temperaturen.

(3) Wenn wir das Zwei-Grad-Ziel der internationalen Klimapolitik noch einhalten wollen, kann das nur bedeuten, dass wir nicht wirklich auf gesetzliche Regelungen warten dürfen, die uns helfen, unseren Beitrag dazu zu leisten. Jeder kann, darf und sollte bei sich selbst und sofort anfangen.

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