Dienstag, 16. Juni 2015

Kraft in die Taten

(1) ... und nicht in den Ärger. Wie oft sage ich mir zu der ein oder anderen Sache: Eigentlich müßte ich mal ... Und dann? Meine Laune sinkt und ich tue ... nichts. Ich habe angefangen, das ab sofort einmal öfter zu ändern. Und habe mir zunächst ein Thema vorgenommen, das mich schon einige Zeit sehr umtreibt. Der Müll. Besser gesagt: seine Entsorgung ziemlich direkt vor meiner Haustür.

(2) Während ich - abgesehen vom Biomüll - unseren entsprechenden Platz eher selten aufsuche, tun meine Nachbarn das rund um die Uhr (ja, auch nachts). Darüber hinaus ist Mülltrennung offenbar nicht wirklich ein "Muss" (mal abgesehen von den eindeutigen gesetzlichen Regelungen) und unsere Restmülltonnen immer mehr als voll. Die Konsequenz: Noch eine Tonne mehr, noch mehr Kosten (nur mal so nebenbei: Papier/Wertstoffe werden kostenlos entsorgt, Bio kostet einen kleinen zweistelligen Betrag, die Restmülltonne das 20fache). Nun habe ich die Hausverwaltung angeschrieben, darauf hingewiesen und binnen zwei Tagen wurden meine Nachbarn und ich diesbezüglich nochmals sensibilisiert. Geändert hat sich: Kaum etwas. Nun habe ich die Entsorgungsbetriebe kontaktiert. Weil mir unklar ist, dass sie die "offensichtlich nicht korrekt" befüllten Tonnen überhaupt mitnehmen. Antwort steht noch aus.

(3) Mit dem Thema bin ich damit natürlich aus den verschiedensten Gründen noch nicht fertig. Aber: Ich habe etwas angestoßen, aufmerksam gemacht, nehme etwas nicht mehr einfach als gegeben hin, habe dem Ärger (endlich) Taten folgen lassen. Kleiner Aufwand nach langer Zeit des (Ab)Wartens. Und nicht zuletzt: Ein gutes Gefühl.

mehr zum Thema: Nach- und Vowärtsdenken


1 Kommentar:

  1. Finde ich super, dass Du Dich nicht mehr ärgerst sondern handelst!

    lg
    Maria

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