Dienstag, 30. Juni 2015

Ich erinnere

(1) ... mich noch sehr gut an die Bäckerei meiner Kindheit und die Selbstverständlichkeit, mit der wir dort samt Stoffbeutel-über-die Theke-reichen zum Hineintun der Brötchen einkaufen gingen. Das war einfach und normal. Und heute?

(2) Mittlerweile tue ich mein Bestes, um wieder weitestgehend auf entbehrliche "Extras" zu verzichten. Keine extra Verpackung. Keine extra Tüte - sei sie aus Plastik oder Papier. Das ist heute jedoch keineswegs "normal" - sondern ich stelle mit meinem Verhalten eher eine Ausnahme dar. Im Biomarkt ist es in Bezug auf Obst und Gemüse in der Regel kein Problem. Im normalen Supermarkt sieht es im Biosegment schon ganz anders aus, dort ist mehrheitlich alles abgepackt. Zumindest in meinem. Und beim Bäcker? Am besten funktioniert es, wenn ich schon vor Betreten des Ladens meinen Stoffbeutel heraushole, um ihn dann sofort rüberzureichen, bevor mein Gegenüber routiniert zu Papier oder Plastik greifen kann. Und ein einzelnes Brötchen kann ich mir auch mal auf die Hand geben lassen, bevor es in der Tasche verschwindet.

(3) Auch wenn ich manchmal in die alte Gewohnheit verfalle, weil das "ohne" noch nicht vollends zur Routine geworden ist ... Mein Verpackungsmüll hat sich, seitdem ich mich damit bewußt auseinandersetze, erheblich reduziert. Das ist gut für die Umwelt und damit auch für mich.

mehr Posts zum Thema: Nach- und Vowärtsdenken





Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen