Donnerstag, 18. Juni 2015

Dinge, von denen ich mich nie

(1) ... trennen würde. Die gab es auf jeden Fall. Früher. Heute sehe ich das anders. Ein "nie" existiert in diesem Zusammenhang nicht mehr, ich umschreibe es eher mit einem "im Moment ist es noch kein Thema, aber wer weiß, was die Zukunft bringt".

 (2) Lange Zeit habe ich von einer privaten Bibliothek geträumt. Kein Buch verließ meinen Haushalt. Bis ich eines Tages erst kartonweise an den Berliner Büchertisch gespendet sowie ab und zu ein paar Exemplare über bookcrossing weitergegeben und später bis laufend online und offline verkauft habe. Denn es gibt so viele tolle öffentliche Bibliotheken, da braucht es keine eigene in der Wohnung. DVDs - absolute Lieblingsfilme - hatte ich ohnehin nur ein paar, heute besitze ich keine einzige mehr. Ein paar habe ich verkauft, den Großteil an meine örtliche Bibliothek gespendet. Von meinem Auto kann ich mich - noch nicht - trennen ...

(3)  Was heute noch wichtig erscheint, kann morgen schon an Bedeutung verlieren und möglicherweise bereits übermorgen meinen Haushalt verlassen. Sein eigenes Leben um Dinge zu reduzieren ist und bleibt ein ganz persönlicher (Entwicklungs)Prozess.

mehr zum Thema:  Entrümpeln & Reduzieren





1 Kommentar:

  1. Da sprichst du mir aus der Seele. Ich bin auch eher eine Sammlerin, aber habe das im letzten Jahr erst so richtig aufgegeben. Klar habe ich bei früheren Umzügen (alle 1-2 Jahre) immer fleißig ausgemistet, aber inzwischen kaufe ich vieles gar nicht mehr, weil ich weiß, dass es nur sehr kurz von Bedeutung wäre, und schmeiße viel konsequenter weg. In den Sommerferien möchte ich dieses Projekt noch mal gezielt angehen. Und auch Bücher möchte ich jetzt verkaufen. Es gibt kaum ein Buch, das ich zwei mal gelesen habe und viele würde ich definitiv nicht vermissen oder verleihen. Mal sehen, wie ich die am unkompliziertesten loswerde. :-)

    Lieber Gruß
    Steffi

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