Mittwoch, 27. Mai 2015

Nach uns die Sintflut?

(1) ... wie man es hin und wieder sprichwörtlich hört? Wir leben im Hier und Jetzt. Wir haben in der Regel ausreichend zu essen, ein Dach über den Kopf und so Manches mehr. Im Rahmen des Permakulturkurses vor einiger Zeit hörte ich unter anderem sinngemäß folgenden Satz, der mich bis heute nicht wirklich loslässt: "Heute so leben, dass auch sieben Generationen nach uns die Erde noch ein schöner, lebenswerter Ort ist.". Bei dieser Vorstellung schnürt es mir ein wenig die Kehle zu, denn so wie es jetzt ist, ist eine siebte Generation nach uns kaum vorstellbar. Beispielhaft - und bei weitem, weitem nicht abschließend - ein paar Gedankenfetzen, die mir dazu sofort einfallen.

(2) Die Wirtschaft ist auf Wachstum ausgerichtet, das immer "mehr-und-mehr" wird noch nicht grundsätzlich in Frage gestellt, trotz grundsätzlich begrenzter Ressourcen der Erde und nicht zuletzt des einzelnen Menschen. Das langsam aber sichere Aufbrauchen der Erdölreserven der Erde und der damit einhergehende "Peak Oil" ist ausreichend bekannt, nachhaltige Alternativen zu diesem Grundbestandteil vieler Dinge und Handlungen unserer modernen Welt stecken - mit meinen Wort gesagt - in, wenn überhaupt, Babyschuhen. Wesentlich unbekannter ist, dass auch der "Peak Phosphor" bereits ein Thema ist. Ohne Phosphor wird ein großer Teil der Landwirtschaft, so wie sie heute betrieben wird, nicht mehr möglich sein. 

(3)  Mein "Umdenken" in vielen Dingen hat schon vor einiger Zeit begonnen und ich weiß, ganz für mich persönlich, dass da noch ein weiter Weg vor mir liegt.

mehr zum Thema: Nach- und Vowärtsdenken


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