Donnerstag, 16. April 2015

Minimalismus - ein Weg

(1) Das Apfelmädchen hat heute einen interessanten Post unter dem Titel "5 Fehler, die ich auf meinem Weg zum Minimalismus gemacht habe" geschrieben. Anstatt "nur" einen Kommentar dazu und dort zu hinterlassen, antworte ich einfach mit meinen heutigen Zeilen.

(2) Wie ich es schon in der Überschrift geschrieben habe, gibt es für mich nicht den Weg zum Minimalismus sondern beschreibe ihn für mich eher als einen Weg. Denn nur die Reduktion der angehäuften Dinge ist die eine Seite und ggf. früher oder später erledigt. Die Herausforderung und anhaltende Aufgabe ist jedoch, die leeren Räume und Schränke nicht wieder gleichermaßen zu füllen. Das wäre einfach, wenn wir nicht tagtäglich - auch wenn wir die noch kontrollierbare Werbung maximal minimieren - mit einer Konsumgesellschaft und all ihren Facetten konfrontiert würden. Auf diesem Weg kann ich lediglich momentbezogene Entscheidungen treffen. Ich kann zuviel, zu wenig reduzieren, zu früh, zu spät damit beginnen, zu langsam, zu schnell sein. Doch ich würde in diesem Zusammenhang nicht von Fehlern sprechen, sondern von einem Lern- und Erkenntnisprozess. Ganz für mich allein, für meine aktuelle persönliche Situation, individuell und nicht gleichermaßen auf den Nächsten übertragbar.

(3) Ich finde es toll, wenn ich mir von den erzählten oder geschriebenen Erfahrungen Anderer mit einem minimalistischen Lebensstil Anregungen für mein Leben holen kann. Und dann entscheide ich für mich, was passt und was nicht.

mehr Posts zum Thema: Minimalismus  




1 Kommentar:

  1. Hallo Anja,

    vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast, um so ausführlich auf meine Frage zu antworten. Für den Leitfaden habe ich mir gleich notiert, dass Entrümpeln/Loslassen eigentlich "nur" der erste Schritt ist - und auch das Halten des Zustandes Kraft und Zeit benötigt. Die Erfahrung habe ich auch schon machen dürfen.

    Liebe Grüße, Svenja

    AntwortenLöschen