Donnerstag, 29. Januar 2015

Stapel, Haufen & Co.

(1) Jedes Ding sollte seinen Platz haben. Selbst wenn es so ist, kann Unordnung entstehen. Weil ich "es" nicht nach Nutzung wegräume. Weil das vormals funktionierende System, in dem "es" seinen Platz hatte, nicht mehr den aktuellen Anforderungen entspricht und ein neuer Ort gefunden werden muss.

(2) Eine Kuriosität dazwischen sind die Stapel, Haufen, Berge oder wie auch immer man sie nennen mag. Da wird erst das Sockenpaar nicht in die Schmutzwäsche gegeben, dann gesellt sich noch ein T-Shirt dazu und wo schon zwei oder drei Sachen liegen, macht die vierte auch nichts mehr aus. Oder der Stapel aller Bücher, die noch ungelesen auf mich warten. Nicht zu vergessen, die kleine Notensammlung unterhalb des Klaviers, in der ich neulich meine Gesangsunterrichtsnoten suchte und Weihnachtliches fand. Diese Erscheinungen innerhalb eines Haushalts haben die Angewohnheit unbemerkt größer und größer - ohne dass noch jemand weiß, aus welchen Bestandteilen sie sind - zu werden sowie dem Grunde nach nicht besonders ansehnlich zu sein. 

(3) Wie sich das vermeiden lässt? Jedes Ding sofort bzw. binnen eines Tages - vielleicht mit der Abendroutine - an seinen Platz zurückbringen.

mehr zum Thema: Entrümpeln & Reduzieren





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