Dienstag, 7. Oktober 2014

Umgangssprache

 (1) Das Gespräch mit einer Kollegin liegt bereits einige Jahre zurück. Aber ich erinnere mich noch genau. Sie wies mich auf etwas hin, das mir bis zu diesem Zeitpunkt nicht im Ansatz wirklich bewußt war.

(2) Von meiner Seite fiel in einem Zusammenhang die Worte "ich würde noch etwas kriegen". Natürlich hätte ich anstelle von "kriegen" ein anderes Wort benutzen können. Nun wurde ich zum ersten Mal gebeten innezuhalten und mir die Bedeutung sowie die Herkunft des Wortes "KRIEGen" bewußt zu machen.

(3) Sprache prägt den Einzelnen und das Miteinander. Ich möchte mich nicht mehr morgens "FERTIG machen". Wie soll ich so gut in den Tag starten? Ich bitte niemanden mehr, mal "loszuSCHIESSEN", nur weil ich ungeduldig auf seine Worte warte. Einen Rat möchte ich auf Nachfrage gern geben, einen ungebetenen RatSCHLAG jedoch eher vermeiden. ... das sind nur ein paar Beispiele, davon gibt es alltäglich noch viele, viele mehr. Ein achtsamer Umgang mit sich und seiner Umwelt schließt die Sprache mit ein.

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