Donnerstag, 16. Oktober 2014

Kleinen Nebenausgaben

(1) ... wird häufig nicht viel Beachtung geschenkt. Einen gesamten Monat betrachtend: Da sieht es bereits anders aus. Ganz zu schweigen davon, was sich summiert, umfasst der Zeitraum ein ganzes Jahr.

(2) Jeden Tag auf dem Weg zur Arbeit: Ein Coffee-to-go und ein Teilchen vom Bäcker. Auf dem Bahnsteig warte ich auf den Zug und stehe vor dem "üblichen" Kiosk. Ein Buch zum Lesen habe ich gerade nicht parat, die Themen einer Zeitschrift interessieren mich spontan, ich kaufe. Obwohl ich mehr als ausreichend Essen zuhause habe, das ich zeitnah aufbrauchen sollte ... Heute habe ich nicht wirklich Lust zu kochen. Gehe ich einfach essen, das habe ich mir mal verdient. Dieser Kerzenleuchter ist doch wirklich zu schön, finde ich und vergesse, mich daran zu erinnern, wie viele ich davon bereits zuhause habe. Noch schnell gucken, was es im Buchladen Neues gibt. Eine/r meiner Lieblingsautorinnen/-autoren hat ein neues Buch geschrieben, dass möchte ich unbedingt jetzt haben.

(3)  Alternativen, Notwendigkeiten, Konsequenzen, die oben genannte Summierung dieses Verhaltens und die Anhäufung neuer Dinge, die irgendwann wieder entrümpelt werden möchten, bleiben vollständig außer Acht. ... vielleicht ist es gerade das Geld, das Dir immer und immer wieder woanders fehlt.

mehr zum Thema: Nach- und Vowärtsdenken

1 Kommentar:

  1. Da hast Du absolut recht, die Nebenausgaben summieren sich unmerklich. Ich benutze deshalb seit Anfang des Jahres eine App, mit der ich alle Ausgaben sofort, schnell und nach Kategorien sortiert erfassen kann. Funktioniert super.

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