Dienstag, 16. September 2014

Lebensmittel & Müll

(1) Es gibt Lebensmittel, die schaffen es nicht einmal zur Freigabe in den Verkauf, da sie bestimmten "Normen" (gesetzlich oder optisch oder ...) nicht entsprechen. Es gibt Lebensmittel, die werden nicht in der Zeit ihrer "optimalen" Qualität verkauft (optisch bzw. Mindesthaltbarkeitsdatum oder ...) und landen hinter den Läden im Müll. In diesen Fällen haben wir direkt nicht wirklich einen Einfluss.

(2) Doch dann kommt der Verbraucher. Also wir. Und kauft ein. Und schmeißt 82 kg Lebensmittel pro Person und Jahr weg (Quelle: www.zugutfuerdietonne.de).  Darunter Lebensmittel, die zuviel eingekauft wurden, die wir nicht richtig zu lagern wissen, die das Mindesthaltbarkeitsdatum (Definition auf wikipedia.de) zwar überschritten haben aber noch verzehrbar sind usw. Nicht zuletzt weil uns manchmal einfach auch eine Idee fehlt, was man vielleicht mit dem angetrockneten Brot, der schon etwas gummiartigen Möhre oder dem runzligen Apfel noch zaubern könnte.

(3) Wann immer ich es brauche, mache ich mich zu diesem Themen schlau. Oder höre auf Tipps in meinem Umfeld. Kaufe gezielter. Die Obst- und Gemüseaufbewahrung gelingt mir mittels "Zettelwirtschaft".  Über das Internet lassen sich Rezepte optimal suchen, wenn man die im Haushalt (noch) vorhandenen Zutaten (Reste) eingibt. Meinen Biomüll habe ich mit diesen Strategien schon erheblich reduziert.

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Kommentare:

  1. Ich werfe gar nichts weg. Null. Einfach wenig kaufen. Und verbrauchen.

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  2. Hallo Tanja, ein paar Schalen (Ei, Kartoffeln), Kaffee- und Teereste sind`s, die bei mir in der Regel nun übrigbleiben und das lässt sich auch in Zukunft nicht vermeiden, es sei denn ich verzichtete grundsätzlich darauf.

    Viele Grüße,
    Anja

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  3. Hallo Anja,

    Gemüsereste kannst du einfach fein raspeln und mit 1/3 Salzmenge luftdicht lagern. Als Gemüsefonds. Hab ich aus Lisas Kochbuch vom Experiment Selbstversorgung. Eierschalen und Kaffee sind guter Dünger für deine Balkonkästen. Kaffee als Peeling geht auch. Bei Biokartoffeln esse ich die Schalen mit. Bevor ich was Neues kaufe, esse ich erst die Reste vom letzten Einkauf. Ich verzögere einfach den nächsten Einkauf um einen halben oder ganzen Tag. Und ich sortiere nach Haltbarkeit jeden Morgen. Schnell mal was nach oben legen, was heute weg muss. Klingt kompliziert, ist aber ganz einfach mit der Zeit. Spart viel Geld. Wegwerfen finde ich mittlerweile so dekadent, dass ich das einfach nicht mehr zulasse. Nur wenn ich krank bin. Dann esse ich nichts und treffe in der Zeit ja niemandem, dem ich das Essen geben könnte. 82 kg? So Zahlen verstehe ich nie. Denke aber, du bist in allem so gut organisiert, dass das bei dir nicht viel anders sein wird. Und danke für deine Pausenmach- und Energietexte. Tun immer gut.

    Liebe Grüße - Tanja

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