Dienstag, 12. August 2014

Depression

(1) Davon waren heute, einmal mehr aus aktuellem Anlass, die Schlagzeilen gefüllt. Man will es schnell wieder vergessen. Will keiner haben. Doch diese Krankheit ist mitten unter uns, mehr Menschen, als man glaubt, leiden darunter. Und trotzdem: Es ist zu oft noch ein Tabuthema. Diese psychische Krankheit. Behandlungsbedürftig. Mit Therapie. Mit Medikamenten.

(2) Mein Blog ist ein Ergebnis meiner Erkrankung an einer Erschöpfungsdepression (mehr dazu unter: Meine Motivation & Ich). Mir hat man es, selbst in meiner schlimmsten Zeit, nicht angesehen. Mein Verstand war und ist zu jedem Zeitpunkt in vollem Umfang da. Es kostete und kostet mich aber immer wieder viel Mühe, meinem Umfeld genau das klarzumachen: Ich habe etwas an der Seele und nicht am Kopf. Etwas, das keiner sieht. Etwas, das das ganze Leben beeinflusst, während es "einfach" weitergeht. Ganz anders als zuvor.

(3) Sobald es mir möglich war, habe ich zu meiner Krankheit gestanden. Privat. Beruflich. Weil ich es so wollte. Auch wenn mir diese Offenheit in einigen Zusammenhängen, aus heutiger Sicht, dauerhaft zu einem Nachteil wurde. Ich würde es wohl wieder so machen, weil sie einfach zu meinem Leben gehört.

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Kommentare:

  1. Ich finde es sehr mutig wie Du dazu stehst und ich bewundere sehr, wie Du Deinen neuen Weg gefunden hast.

    lg
    Maria

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  2. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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  3. Hallo Karin, wie ich zu Deinem Kommentar zum Post "Zuviel los im Kopf " (hier schon geschrieben habe, bin ich versehentlich auf "löschen" statt "veröffentlichen" gegangen und kann den Kommentar nicht wiederherstellen. Falls Du Deine Gedanken noch einmal hier teilen magst, ich würde mich freuen!

    Viele Grüße,
    Anja

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