Dienstag, 15. Juli 2014

Wie Reisen bildet

(1) Ich bin gern unterwegs. Ich habe auf unserem Kontinent schon das ein und andere gesehen. Nach einer etwas längeren gesundheitsbedingten Auszeit, in der das alles gar nicht bzw. nur sehr eingeschränkt möglich war, hat mich das Reisefieber nun wieder voll im Griff.

(2) Ich mag es, herauszufinden, was an einem anderen Ort so ganz anders ist als bei mir zuhause. Das öffnet und weitet den Blick für Alternativen in meinem Alltag. Ich mag es, zu erfahren, was dem Ort ganz eigen ist und was ich woanders so nicht finde. Das kann ich dort besonders genießen. Ich mag es, festzustellen, dass ich dort ankomme und wieder in einen für die Zeit des Dort-Verweilens eigenen Rhythmus finde. Woanders zu sein bedeutet auch dort wieder ein Stück Alltag zu leben. Ich mag es, immer wieder neu zu erkennen, was ich wirklich brauche. Wenn etwas fehlt, dann weiß ich es wieder und mehr als zuvor zu schätzen. Was zuviel ist, kann ich hinterfragen und notwendige Veränderungen angehen. Ich mag es, zu empfinden, welche Stimmung an einem Ort herrscht. Jede Erfahrung ist mit einem Gefühl verbunden, dass mir bei der Erwähnung zu irgendeinem späteren Zeitpunkt immer in  Erinnerung gerufen werden wird.

(3) All das lehrt mich. All das schult mich. All das ist jeden Cent einer "Investition" wert. All das kann mich jedes Mal vor Ort neu begeistern. All das macht, dass der nächste Plan nur darauf wartet, von mir gemacht zu werden.

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