Donnerstag, 13. Februar 2014

Wie Kleidung für mich einen neuen Wert bekam

(1) Jahrelang habe ich mir nicht wirklich darüber Gedanken gemacht, wo meine Kleidung herkommt, ob die Stoffe möglicherweise gesundheitsschädlich sind, ob die teureren Stücke auch die besseren sind. "Marken" haben bei mir nie wirklich eine Rolle gespielt. Gefallen und passen musste es. Das war`s. 

(2) Schon das Entrümpeln von Gegenständen hat den Wert der verbliebenen Dinge - auch der Kleidung - gesteigert. Vor zweieinhalb Jahren habe ich erstmals nähen gelernt. Vor zwei Jahren habe ich dann angefangen meine verschütteten Strickkenntnisse wieder praktisch anzuwenden. Diese Beschäftigungen haben mir nachhaltig verdeutlicht, welche Kosten je nach Qualität des Materials entstehen. Hinzukommt die Zeit zur Fertigstellung, die im Preis eines Kleidungsstücks ebenfalls enthalten ist. Die mittlerweile in den Medien auch in Bild und Ton gefassten Dokumentationen  über Kleiderfabriken (siehe auch: "Aktuelle Medientipps") haben meine seither veränderte Einstellung ebenfalls geprägt.

(3) Ich freue mich über schöne Kleidung. Ich versuche, eher zu reparieren und Neues nur zu kaufen, das ich tatsächlich benötige. Ich bin gern bereit einen guten Preis zu zahlen, wenn die Herkunft klar ist und das Geld auch bei denen ankommt, die an der Produktion tatsächlich beteiligt sind.

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