Dienstag, 3. Dezember 2013

Schenken - drei Optionen

(1) Ich verschenke gern meine Zeit für ein tolles gemeinsames Erlebnis. Wir haben Konzerte, Museen, Kinos und Puppentheater besucht, Keramik bemalt und Perlen auf Ketten gezogen. Für den Beschenkten ein Herzenswunsch. Für mich das ein und andere Mal eine Erfahrung, die ich ohne diesen Anlass von außen nicht gemacht hätte. Wem würdest Du gern Deine Zeit schenken?

(2) Ich verschenke gern meine Zeit, in dem ich kreativ werde und das Produkt verschenke. Seit Kindheitstagen gibt es von mir  einen Kalender für das Folgejahr zum Fest. Früher gebastelt und gemalt. Später mit geklebten Fotos. Seit zwei Jahren als Druck mit Fotos und Text in "größerer Auflage". Meine Sicht auf die Welt. Ein persönliches Geschenk für Familie und Freunde. Das war ein Beispiel von mir, mit welchem Talent kannst Du anderen eine Freude machen?

(3) Vielleicht sind die ersten beiden Möglichkeiten für Dich zu reduziert und/oder Du meinst, keine kreative Ader in jeglicher Hinsicht zu besitzen: Dann habe ich noch einen dritten Vorschlag, den ich dieser Tage wiederholt u.a. bei slowyourhome.com im Post The Ultimate Clutter-Free Gift Guide gelesen habe: Something want, something need, something to wear and something to read. Ich mag die Idee, da das Schenken eine sinnvolle Begrenzung erfährt. Nicht nur aber auch gerade in einem einfachen Leben. Du auch?

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1 Kommentar:

  1. Hi Anja,

    ein sehr schöner Gedanke jemanden deine "Zeit zu schenken". Zeit, als Gut von dem man selbst eigentlich nie genug haben kann, die man nie wieder zurück holen kann bzw. Zeit, die unbezahlbar ist.

    Leider habe ich nicht das größte Basteltalent, aber selbstgerechter Bailey's in einer hübschen Flasche kommt meist gut an ;-)

    Bin übrigens genau deiner Meinung: Schenken sollte eine Grenze haben. In unserem Blog habe ich dazu heute ebenfalls einen Artikel geschrieben.

    LG und eine schöne Adventszeit
    Emi

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