Dienstag, 12. November 2013

Was ich eines Tages vererben möchte

(1) November. Trüb. Kalt. Wenig Sonne. Allerheiligen. Volkstrauertag. Totensonntag. Der Tod wird bereits dadurch ein Thema. In der vergangenen Woche habe ich erfahren, dass ein ehemaliger Chef von mir mit nur 45 Jahren nach schwerer Krankheit verstorben ist. Nicht jeder erreicht ein hohes Alter. Was bleibt? 

(2) Natürlich macht es bereits mein Leben leichter, wenn ich nur Dinge besitze, die ich wirklich brauche und liebe und den Rest entrümpele. Aufräumen wird einfach, wenn jedes Ding seinen Platz hat und Ordnung herrscht. Damit kann auch jemand anderes noch gut etwas anfangen. Doch was ist mit all den Dingen, die sich doch mit der Zeit ansammeln, weil ich sie  mit schönen Momenten verknüpfe? Bei mir sind das Fotoalben (was ich mit losen Fotos gemacht habe hier), Zeichnungen/Kunstwerke von Kindern, Erinnerungen an meine Zeit im Kindergarten, Schulzeit, Studium, tolle Menschen ... Sie haben alle nur für mich Bedeutung, derzeit im Umfang noch unüberschaubar. Das möchte ich ändern. Ganz für mich.

(3) Ich möchte Erinnerungen an gemeinsame Erlebnisse, Gespräche, geteilte Erfahrungen, tolle Zeiten,  aber auch die Überwindung schwerer Zeiten zurücklassen. Keinen Ballast im materiellen Sinn. Und Du?

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