Donnerstag, 14. November 2013

Minimalistin ... lange Zeit, ohne es zu wissen

(1) Angefangen mein Leben nachhaltig zu vereinfachen habe ich erst vor etwas mehr als drei Jahren. Doch wenn ich auf die Zeit davor zurückschaue war ich wohl schon immer minimalistisch (Definition bei Wikipedia) eingestellt, ohne mir dessen wirklich bewusst zu sein.

(2) Schwarz-weiß: Schon immer meine Lieblingsfarben, unendlich kombinierbar. Schlichtweißes Geschirr: nicht "trendig", erweiterbar ohne auf eine spezielle "Marke" festgelegt zu sein. In meinem bisherigen Leben habe ich besessen: Anzahl PC: 0. Anzahl Laptops: 2, Anzahl Handys: 4 (seit 1999), Anzahl Fernseher: 1 (in diesem Jahr verkauft), Anzahl Autos: 1 (mittlerweile 10 Jahre alt, ohne jeglichen technischen Schnickschnack, der kaputtgehen könnte (u.a. ohne Zentralverriegelung)), Anzahl Musikanlagen: 2, Anzahl Digitalkameras: 2 (seit 2006). Wofür ich noch nie Geld ausgegeben habe und es aktuell auch nicht plane zu tun: Tablet, I-Phone, Kaffeevollautomat, Wäschetrockner, Küchenmaschine, Roboter-Staubsauger, Mikrowelle, Küchenwaage.

(3) Meine Rückschau bestätigt mich einmal mehr, dass das wirklich "mein Ding" ist. Kein Gefühl des Verzichts sondern ein Gutes der Freiheit. Bist Du schon immer Minimalist gewesen, dazugekommen oder ist es aktuell erst einmal "nur" Interesse an einem einfachen Leben?

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Kommentare:

  1. Hallo Anja!
    Heute muss ich unbedigt mal einen Kommentar hinterlassen!
    Ich denke, mir geht es wie dir! Ich habe in meinem bisherigen Leben (36 Jahre) eine ähnliche Anzahl an Konsumgütern besessen und ich verzichte auf nichts! Das klare formuliern des Minimalismus´ geschieht allerdings erst im letzten Jahr und es wird immer stärker.....
    Ines

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  2. Hallo Ines,

    vielen Dank für Deinen Kommentar! Mein Leben währt bislang 34 Jahre ...

    Es grüßt,
    Anja

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  3. Ich bin im Osten aufgewachsen, noch dazu auf einem kleinen Dorf. Da war Minimalismus wohl sowieso die Lebensart, auch wenn wir es nicht wahrgenommen haben. Seit ueber 20 Jahren wohne ich in den USA und habe mir mit meinem Mann das typische amerikanische Leben geschaffen: Haus mit Garten, Kind und Hund. Vor einem Jahr habe wir festgestellt dass wir gar nicht so ein grosses Haus und all den Kram darin brauchen. Wir haben VIEL verschenkt und verkauft. Nun leben wir drei gluecklich in einem kleinem Haus auf der Ranch mit unseren Tieren.

    Ich bin voll deiner Meinung dass Minimalismus nicht ein Gefuehl von Verzicht erzeugt, sonder ein Gefuehl von Freiheit.

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  4. Man kann so Vieles weglassen. Und es fehlt nicht. Alles was nicht da ist, macht keine Arbeit. Danke für deine Tipps. Ich lese dich gerne.

    Liebe Grüße - Tanja Heller

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