Donnerstag, 21. November 2013

Minimalismus - im Postfach

(1) Die Post kommt per Brief. Offline. So war und ist es bis heute. Ein Teil der wichtigen Papierpost erreicht uns zwischenzeitlich auf elektronischem Weg. Mit dem Internet kam für fast jeden von uns ein zweiter Briefkasten hinzu. Der darüber erfolgende Austausch von Nachrichten ist schnell, unkompliziert, ersetzt nicht nur Papier sondern auch mal ein Gespräch. Die benannten Vorteile bergen jedoch auch entscheidende Nachteile: Die Flut der Mails, die uns privat und/oder beruflich erreichen, ist oft überwältigend, der Überblick kann verloren gehen.

(2) Ich habe daher bei mir die 0-0-Regel eingeführt. Mein "Posteingang" und der Ordner "Gesendet" sind bei Schließen des Postfachs immer leer. Zwei weitere Ordner schaffen Struktur. Alles Wichtige (Rechnungen, Dokumente, Bahntickets etc.) wird umgehend in den maßgeblichen Offline-Ordner gespeichert und im Postfach gelöscht. Alle Nachrichten, bei denen noch etwas "offen" ist, kommen in den Ordner "1_Aktuell" und werden am "Papierkramtag" gesichtet. Mails, die nur Informationscharakter haben, sowie Werbung, lösche ich, ggf. nach dem Lesen, umgehend. Im Ordner "2_Archiv" speichere ich alles, was nur imInternet Bedeutung hat (u.a.: Registrierungen).

(3) So habe ich mein Postfach einfach im Griff und nicht es mich.

mehr zum Thema: Entrümpeln & Reduzieren

1 Kommentar:

  1. In Sachen Post, egal ob elektronisch oder in Papierform, arbeite ich nach jahrelangen Stapeln inzwischen sehr strukturiert. Im Büro ist die Mailbox (Posteingang) beim Verlassen des Büros IMMER leer - hier werden Dinge umgehend in die entsprechenden Vorgänge umsortiert (weitere Ordner) bzw. in Papierform in einem Wiedervorlagesystem sortiert. Das funktioniert super und seit ich das WV-System nutze, vergesse und verlege ich nichts mehr und alle Vorgänge sind sofort griffbereit und es ist immer auf den ersten Blick (dann einer zusätzlichen Farbkennzeichnung usw.) erkenntlich, was als nächstes getan werden muss).

    Zuhause wandert Post zum Ablegen in einen Ablagekorb, der mindesten 1 x pro Woche geleert wird. Werbung/Krimskrams wandert nach dem Angucken in die Papiertonne bzw. den Shredder (je nachdem). Rechnungen kommen in ein Extrafach vom Ablagekorb, sie werden je nach Fälligkeit auch regelmäßig wieder in die Hand genommen und nach Bezahlung umgehend abgelegt. Der Rechnungsordner übrigens wird regelmäßig durchgeforstet und Rechnungen älter als zwei Jahre (je nach Gewährleistung usw.) werden aussortiert/geshreddert.

    Hach, wenn ich bei meinen Stoffbergen, beim Bastelzubehör usw. doch auch so konsequent wäre.. Da ist noch VIEL LUFT NACH OBEN! :-)

    Beiträge wie deiner hier, geben mir aber immer wieder aufs Neue einen Schub, aktiv zu bleiben/werden! Danke dafür!

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