Dienstag, 3. September 2013

Entrümpeln - Was?

(1) Die erste Stufe (qualitativ): Alle Dinge, die kaputt, unansehnlich/ausgewaschen, nicht mehr passen bzw. unvollständig sind und/oder nicht oder nur mit viel Aufwand repariert werden können, gehören entsorgt. Der Stapel Zeitungen/Zeitschriften/Kataloge (häufig online verfügbar), der vor sich hinstaubt und noch "irgendwann" gelesen werden will, kann guten Gewissens zum Altpapier. "Gefühlte" tausend gemalte oder gebastelte Kunstwerke der lieben Kleinen sowie andere "Erinnerungen": Wähle von Zeit zu Zeit die Schönsten aus, mache sie zu einer überschaubaren Sammlung und/oder mache Fotos und archiviere sie digital.

(2) Die zweite Stufe (quantitativ):  50 T-Shirts. 20 Bettwäschesets. 40 Paar Schuhe. 60 Handtücher. 30 Hosen. 10 Backformen. 5 Winterjacken. 70 Teller. 3 Gießkannen. Brauchst Du sie und vieles Anderes jedoch wirklich in der jeweils in Deinem Haushalt vorhandenen Anzahl? Kannst Du Dir vorstellen, wie Dein Kleiderschrank aussieht und welches Gefühl sich einstellt, wenn nur noch Sachen enthalten sind, die Dir gefallen und passen?

(3) Die dritte Stufe (Kür): An diesem Punkt stelle Dir die Frage, was genau benötigst Du für ein gutes und einfaches Leben? Gewohnheit oder Notwendigkeit? Auf was verzichtest Du bewußt und damit gern? Benötigst Du ein Auto? Nur weil Du einmal im Jahr mit Sekt anstößt, stehen die übrigen 364 Tage 10 Gläser im Schrank?

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