Donnerstag, 19. September 2013

Einfach leben - Für alle?!

(1) Überforderung. Unzählbare Freizeitangebote. Stress. Kinderfrühförderung. Depression. Hundert verschiedene Marmeladensorte: Welche nehme ich? Rund-um-die-Uhr-Erreichbarkeit. Nicht das auch noch. Die neueste Mode. Drei Stunden Pendelzeit je Tag. Ich habe keine Zeit. Bluthochdruck. Sport: Muss das sein? Keine Pause. Zeit ist Geld. Höher.Weiter. Besser. Jünger aussehen. Streit. Keine Ruhe. Na, kommt Dir das ein oder andere bekannt vor?

(2) Am 20. August war der "Welterschöpfungstag 2013". Seit diesem Tag sind die Reserven der Erde für dieses Jahr erschöpft. Empfehlungen über Möglichkeiten Deiner Schuldenverringerung findest Du im verlinkten Artikel des WWF. Die stetig zunehmende Verknappung natürlicher Ressourcen ist auch für unser Wirtschaftssystem von Bedeutung. Die "Postwachstumsökonomie" macht sich darüber Gedanken, wie es auch ohne Wachstum gehen kann.

(3) Persönliche, natürliche und wirtschaftliche Grenzen. Grenzen, die ich schon heute jeden Tag wahrnehmen kann. Ich habe durch die anhaltende Überschreitung meiner persönlichen Grenzen angefangen innezuhalten und darüber nachzudenken, wie ich leben will. Das Ergebnis: Einfach. Vor dem Hintergrund der darüber hinaus benannten Gegebenheiten durchaus ein Modell der Zukunft. Oder? Wie siehst Du das?

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