Dienstag, 23. Juli 2013

Wie leben? - Ein Prozess

(1) Gut und einfach leben ist mir nicht "einfach so" passiert. Das war einerseits eine in der Vergangenheit getroffene Entscheidung. Es ist andererseits ein anhaltender - und ich glaube in Abhängigkeit von der eigenen Weiterentwicklung kaum je endender - Prozess, der für mich zunächst in materieller Hinsicht begann.
 
(2) Ich schaffte mir nach und nach die Dinge an, die ich mir zwar schon lange gewünscht hatte, deren tatsächliche Erfüllung ich mir jedoch immer wieder versagt habe. Ich ersetzte, was mir nicht gefiel bzw. eine mangelhafte Qualität aufwies. Konsequent. Mein Ziel war und ist es, mich nur mit den Dingen zu umgeben, die ich wirklich mag, brauche  und die in mir ein gutes Gefühl beim Anblick oder bei der Nutzung entstehen lassen.

(3) Bereits während der Zeit der Neuanschaffungen wurde mir klar, wieviel Ballast in Form von ungeliebten bzw. -genutzten Sachen ich besaß. Und ich begann zu entrümpeln . Schritt für Schritt. Kiste für Kiste. Jedes Ding, was blieb, bekam einen festen Platz. Ordnung wurde geschaffen. Auch das gab und gibt mir immer wieder ein gutes Gefühl.

mehr zum Thema: Entrümpeln & Reduzieren




Kommentare:

  1. Liebe Anja, das klingt kompetent :) Aber: hast du auch konkrete Beispiele? So kann ich mir leider nix drunter vorstellen. Ich bin auch seit 6 Monaten dran und habe davor schon mit wenig Dingen gelebt. Nun wollte ich mal ganz rigoros ausmisten. Und suche immer noch Systeme zur Vereinfachung. Z. B. in meinem Büro. Ich reduziere gerade jegliche ungeliebte Technik. Nur die ich mag darf bleiben wie mein Multi-Touch-Drucker. Liebe Grüße Tanja Heller

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  2. Hallo Tanja,

    ja, ich habe Beispiele. Doch es sind meine und können bzw. sogar werden bei Dir wieder ganz andere Dinge sein ... Ich mag meine Blogposts eher als Anregung für meine Leser verstehen, selbst in diesen Prozess zu kommen ...

    Keine Sorge: Zur Thematik Vereinfachung und Ordnung schaffen habe ich hier noch lange nicht alles geschrieben;-).

    Viele Grüße,
    Anja

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